Kanupolo

  • Als Bundesliganeuling war es für die Radolfzeller eine besondere Freude den 3. Spieltag vor eigenem Publikum im Herzen von Radolfzell auszutragen. Die vielen geleisteten Arbeitsstunden und ein nahezu perfektes Wetter mit strahlendem Sonnenschein und glasklarem Wasser sorgten für tolle Rahmenbedingungen für die angereisten Vereine aus Essen, Wetter, Duisburg und Liblar. Das sachkundige Publikum wurde dann auch mit 15 packenden Spielen und knapp einhundert erzielten Treffern reichlich belohnt. Mit vier Siegen und einem Unentschieden waren die Kanuten aus Liblar erfolgreichstes Team des Wochenendes. Die Radolfzeller Polospieler mussten sich dem erfahren Team von Wetter nur knapp mit 3:4 geschlagen geben nachdem sie nach einer tollen Aufholjagd sogar vorübergehend mit 3:2 in Führung gegangen waren. Zwei weitere knappe Niederlagen gegen Liblar und die "Wanderfalken" aus Essen zeigten, dass der Aufwärtstrend der jungen Truppe sich weiter fort setzt. Am kommenden Wochenende, den 09. und 10. Juli 2011 gibt es schon wieder packende Duelle beim 12. Kanupoloturnier in Radolfzell und die Spieler erhoffen auch dann wieder die Unterstützung Ihrer zahlreichen Fans.

  • Bei ihrem 2. Spieltag in der Bundesliga erzielten die Radolfzeller Kanupolospieler ihren ersten Sieg. Gestärkt durch die zwei Juniorenspieler Benedikt Goertz und Jakob Steffen aus dem eigenen Nachwuchs gelang den Radolfzellern ein deutliches 7 : 2 gegen Mitaufsteiger Quackenbrück. Die Radolfzeller zeigten eine großartige Mannschaftsleistung und unterlagen nur knapp den erfahrenen Spielern aus Hamburg und dem Gastgeber Göttinger PC. Wir sind gespannt, ob sich der deutliche Aufwärtstrend auch am Heimspieltag, 02. und 3. Juli vor eigenem Publikum fortsetzen wird. Die beiden Leistungsträger Tobias Ehinger und Lukas Keller werden dann wieder dabei sein, wenn es heisst eine gute Vorstellung für die Radolfzeller Fans zu bieten.

    Für den KC Radolfzell spielten: Alexander Nobs, Christian Uhl, Benedikt Goertz, Pasqual Schulz, Manuel Heißler, Kay Heißler, Christian Gabler und Jakob Steffen.

  • Am 14./15. Mai 2011 brachen wir Masters d.h.: Sonja, Christoph mit Junior Marcel, Sibylle, Michi, Thomas, Arti, Jochen und Moni nach Philippsburg auf. Schon letztes Jahr beim Sauerkrautturnier verabredeten wir mit unseren Kanupolofreunden von Philippsburg 2 Termine für ein gemeinsames Training.

    Was als ein sportliches Wochenende für Selbstversorger geplant war, entpuppte sich als All-Inclusiv-Schlemmerwochenende, bestens organisiert von unseren Philippsburger Freunden. Auch sportlich gesehen war es ein voller Erfolg. Wir trainierten mit viel Spaß an zwei Tagen. Am Samstag wurde eine Trainingseinheit von Profi Torsten gecoacht. Am Sonntag begannen wir mit einer Trainingseinheit auf dem Altrhein, bei der wir mit Sonnenschein, Regen, Gewitter und Nebel alle Wetterlagen auskosteten. Wir sind überzeugt, auch das gehörte mit zur perfekten Organisation unserer Gastgeber.

    Unser Dank gilt Silvia und Andrea, Bernd und Elmar, Bianca, Isabell und ihrer großen Schwester, Peter und seiner Frau, Udo und seiner Gitarre und allen anderen, die auf einen Sprung vorbeigeschaut haben! Und natürlich Torsten, der unser Training hier in Radolfzell entscheidend inspiriert hat!

    Und wie Christoph ganz richtig bemerkt hat: Die Latten hängen hoch...
    ... demnächst in Radolfzell!

  • Die Kanupolospieler des KC Radolfzell hatten am Wochenende den erwartet harten Einstieg in die Bundesliga beim 1. Spieltag in Wetter / Ruhr. Die Mannschaft vom Bodensee musste mit Tobias Ehinger und Christian Uhl auf zwei Leistungsträger verzichten und war somit mit nur einem zur Verfügung stehenden Auswechselspieler mit einem großen Handicap an den beiden Turniertagen angetreten. Gegen die allesamt mit Bestbesetzung angereisten Mannschaften von Meiderich, RotheMühle, Liblar, Wetter und den Wanderfalken aus Essen blieben dann auch die erhofften ersten Punkte versagt. Die gezeigte Leistung macht jedoch Hoffnung auf die kommenden Spiele in Göttingen und vor allem auf den Heimspieltag am 02./03. Juli. Spätestens dort wollen die Radolfzeller mit Unterstützung ihrer Fans und dem gewohnt mitreissendem Einsatz die für den Klassenerhalt erforderliche Leistung unter Beweis stellen.

    Für den KC Radolfzell spielten: Lukas Keller ( 3 Treffer ), Kay Heissler ( 3 Treffer ), Pasqual Schulz ( 1 Treffer ), Alexander Nobs ( ( 1 Treffer ), Manuel Heissler und Christian Gabler

  • Am 23. und 24. Oktober 2010 fand im Bundeswehrhallenbad in Jungingen das 5. Ulmer Herbstturnier der Ulmer Paddler statt, was auch immer gleichzeitig unser Saisonende darstellt. Dieses Jahr sind wir wieder mit unserer Seniorenmannschaft und einer kleinen Fangemeinde dabei gewesen. Die Herren haben wir Zuhause gelassen, was sich auch unwesentlich aufs Ergebnis ausgewirkt hat, dem Spaß aber keinen Abbruch tat.

    Als Spieler waren aufgestellt:
    - aus der jüngeren Abteilung - Verena und Dorothea Schäfle und erstmals mit dabei Artem (Arti) Belyakov, unser neuster Mitstreiter
    - aus der U50-Gruppe - Christoph Straub, Jochen Flaig, Monika Flaig, Thomas (Stecke) Uhl und ich (Sandra Müller)

    Die Fangemeinschaft bestand aus Jutta und Clemens Schäfle.

    Am 23.10.2010 um 9.30 Uhr haben wir uns alle am Bootshaus getroffen um die Boote und alles zu verladen. Gegen 10 Uhr sind wir dann gemeinsam Richtung Ulm aufgebrochen. Wir sollten dieses Jahr etwas früher in Ulm sein, da wir Boote bereit gestellt haben, welche von den Ulmern erst noch gereinigt und abgeklebt werden mussten. Leider beginnt das Turnier in Ulm immer erst um 15.30 Uhr, da das Hallenbad vorher von der Bundeswehr noch belegt ist. Daher sind die letzten Spiele am Samstag immer sehr spät, unser letztes Spiel war z.B. lt. Spielplan um 20.50 Uhr, durch zeitliche Verzögerungen aber dann doch erst nach 21 Uhr. Deshalb waren wir froh, dass wir bereits gegen 12.30 Uhr am Hallenbad in Jungingen ankamen, so konnten wir noch in aller Ruhe bei Tageslicht im Vereinsheim der Ulmer Paddler, direkt an der Donau, unsere Nachtquartiere beziehen.

    Auch das Ulmer Herbstturnier ist ein Mixed-Turnier, so dass wieder mindestens ein andersgeschlechtlicher Spieler pro Mannschaft im Spiel sein musste. Gespielt wurde zu viert mit 2 Auswechselspielern 2x7 Minuten mit 2 Minuten Pause um die Seiten zu wechseln.

    Um 14.30 Uhr war dann in dem Versorgungszelt vor dem Hallenbad die Obleutebesprechung, an der Christoph und Verena teilnahmen. Die Ulmer haben dieses Jahr die 16 teilnehmenden Mannschaften in 2 Leistungsklassen A und B eingeteilt und die LK wiederum in 2 Gruppen a und b zu jeweils 4 Mannschaften. Wir waren in der LK B Gruppe a eingeteilt, wo wir uns auch sehr wohl fühlten. In der LK A waren Hanau, Prag, Tübingen, Leipzig, Neckarau, Horb, Marburg und Nürnberg. In der LK B befanden sich Ulm, Wien, Unisport Heidelberg, Stuttgart, Rosenheim, Darmstatt, Elzwelle und wir von Radolfzell.

    Um 15.30 Uhr starteten dann die Vorrundenspiele, in denen die Mannschaften der jeweiligen Gruppen in den jeweiligen LK gegeneinander spielten. Somit hatte jede Mannschaft erst mal 3 Spiele. Das erste Spiel war in der Leistungsgruppe B Stuttgart gegen Unisport Heidelberg, welches 5 zu 3 für Stuttgart ausging. Dann fanden die Spiele immer abwechselnd zwischen LK A und B statt, d.h. das 2. Spiel war ein LK A-Spiel - Neckarau gegen Leipzig. Der Niveauunterschied zwischen LK A und LK B wurde gleich ersichtlich und somit war dieses Spiel auch schon sehr interessant und toll anzusehen. Beim 3. Spiel in der LK B waren wir mit pfeifen dran. Hier "opferten" sich Verena als 1. Schiri und Stecke als 2. Schiri, Dorothea machte Zeitnehmer und ich Protokollführer. Da wir alle leider noch keinen Schirischein haben (was aber am 06.11.2010 endlich nachgeholt wurde, und mit viel Glück hat auch der ein oder andere von uns bestanden, so dass wir beim nächsten Turnier auch wirklich Schiris haben), haben die beiden ihr bestes gegeben. Bei späteren Entscheidungsspielen haben wir aber trotzdem Unterstützung von Horb angefordert und einen Co-Schiri bekommen, vielen Dank!

    Unser erstes Spiel war um 16.50 Uhr gegen die Mannschaft aus Elzwelle, gepfiffen wurde von Rosenheim. In diesem Spiel fanden wir nicht so richtig zueinander und somit haben wir leider 0 zu 2 verloren, dieses Spiel hätten wir gewinnen können, aber manchmal soll es nicht sein. Im 2. Spiel um 18.10 Uhr gegen Unisport Heidelberg, gepfiffen von Wien, lief alles schon etwas runder, wir verloren trotzdem 6 zu 8, leider, auch hier war Kapazität zum Sieg da. Verena hatte einige sehr gute Torschüsse, welche aber leider an der Latte landeten. Die Tore vielen im Wechsel auf beiden Seiten, wie man aber am Ergebnis sieht, landeten schlussendlich doch mehr in unserem Tor. Im letzten Vorrundenspiel trafen wir dann um 21.15 Uhr auf Stuttgart. Leider haben wir auch hier mit 3 zu 1 Toren verloren, aber hier war es verdient, denn Stuttgart war einfach besser. Nach diesem Spiel hieß es schnell duschen und ab in die Stadt zum Essen. Stecke und Clemens haben vor Turnierbeginn vom Bootshaus aus schon mal alles abgecheckt und ein tolles Restaurant in der Altstadt ausfindig gemacht (ca. 15 Minuten zu Fuß) und uns einen Tisch auf 22 Uhr reserviert. Wie sollte es auch passender sein, wir speisten im Zunfthaus (der Schiffleute) unter dem Wasserpegel vom Hochwasser '99, welcher mit einer Markierung durch das ganze Restaurant ersichtlich war. Um 24 Uhr sind wir dann wieder im Clubhaus der Ulmer Paddler eingelaufen und haben dort noch bei einem Bier zusammengesessen und den Tag ausklingen lassen. Am nächsten Morgen haben wir uns dann wieder um 8 Uhr am selben Platz zum Frühstück getroffen, bevor wir um 9 Uhr wieder zum Bundeswehrhallenbad aufgebrochen sind. Unser erstes Zwischenrundenspiel sollte um 10.30 Uhr gegen Rosenheim sein, aber wir hatten bereits schon 45 Minuten Verspätung. Tja, auch dieses erste Spiel von zweien am Sonntag haben wir mit 4 zu 1 Toren verloren. Das letzte Spiel gegen Darmstadt um 12.30 Uhr haben wir dann aber endlich mit 4 zu 3 Toren gewonnen und somit sind wir wieder getreu unserem Motto "Haupdsach it ledschder" auf Platz 7 gelandet.

    Jetzt konnten wir uns zurück lehnen und die restlichen Entscheidungsspiele anschauen. Um 14.30 Uhr fand dann das Finale der LK B Wien gegen Ulm statt. Gewonnen hat Wien mit 3 zu 2 Toren, gepfiffen hat Unisport Heidelberg. Anschließend kam dann das Finale der LK A und hier traf Hanau auf Prag, gepfiffen hat Neckarau. Das war ein tolles und faires Spiel, bei dem es Spaß gemacht hat, zuzuschauen. Beide Mannschaften haben sehr souverän gespielt und ihr Können unter Beweis gestellt und man hat ihnen den Spaß am Spiel ansehen können, einfach toll. Nach einem ständigen Torwechsel ging dieses Spiel dann doch knapp mit 4 zu 3 Toren für Hanau aus. Somit waren die Platzierungen des diesjährigen Ulmer Herbstturniers wie folgt vergeben:

    Leistungsklasse A: 1. Platz Hanau, 2. Platz Prag, 3. Platz Neckarau, 4. Platz Leipzig, 5. Platz Horb, 6. Platz Tübingen, 7. Platz Nürnberg, 8. Platz Marburg.

    Leistungsklasse B: 1. Platz Wien, 2. Platz Ulm, 3. Platz Heidelberg, 4. Platz Stuttgart, 5. Platz Rosenheim, 6. Platz Elzwelle, 7. Platz Radolfzell, 8. Platz Darmstadt

    Nun hieß es alles aufräumen und wieder in und auf den Autos verstauen bevor es dann nach der Siegerehrung gegen 16.30 Uhr wieder Richtung Radolfzell ging. Wir haben uns dann alle noch im Bootshaus getroffen um alles wieder zu verstauen und das Wochenende und das damit verbundene Saisonende bei einem Bier und einer Kleinigkeit zu essen Revue passieren zu lassen. Wir mussten nach diesem Turnier einfach feststellen, dass wir spielerisch erst mal an unsere Grenzen gestoßen sind. Uns fehlen die Tipps und Tricks einzelner Spielzüge und die Techniken, um weiter zu kommen. Hierfür benötigen wir jemanden, der uns das alles zeigt und erlernt.

    DANKE!

  • Die Herrenmannschaft des Kanuclubs Radolfzell schaffte an der diesjährigen deutschen Kanupolomeisterschaft in Essen am Baldeneysee den Aufstieg in die erste Bundesliga.

    Sie erfüllte sich damit den Traum, den sie bereits seit dem Aufstieg in die Leistungsklasse II vor einigen Jahren hatte.

     

    Nach gelungenen Auftaktspielen zeigten die Spieler  beim Penalty-Schiessen gegen die Mannschaft aus Quakenbrück Nerven und verloren das Spiel. Nun mußte ein Sieg her. Gegen den TuS Wafleth ging es wieder in die Verlängerung – Spannung pur. Doch schon kurz nach dem Startpfiff wurde  das Spiel mit einem Golden Goal siegreich beendet.

     

    Die Juniorenmannschaft mit Spielern zwischen 16 und 18 Jahren kämpfte sich durch sechs harte Spiele und konnte sich auf Rang fünf platzieren.

    Im nächsten Jahr wird auch sie zu den Herren wechseln.

    Demnach darf sich schon auf ein spannendes Kanupolojahr 2011 gefreut werden. Mit einer neuen Herrenmannschaft und einer „alten“ Herrenmannschaft die sich in der Bundesliga beweisen muss und sicher auch kann.

     

    Zwei Spielerinnen des Kanuclubs sind mit dem SKC Philippsburg in der LK 2 vertreten. Ein sehr junges Team – und so darf der 10. Platz auf Bundesebene schon auch als Sieg gewertet werden.

     

    Auch in der Jugend-Altersklasse ist der KCR vertreten – die 15 bis 16-jährigen konnten sich in einem sehr starken Feld von 15 Mannschaften in der ersten Hälfte behaupten.

     

    Zu bemerken ist, dass der Kanuclub Radolfzell bei jeder Meisterschaft wohl mit dem größten Fan- und Verpflegungstrupp vertreten ist. Und so war dann auch der Jubel groß, als klar war, dass das große Ziel „BUNDESLIGA“ tatsächlich erreicht wurde.

     

    Harte Kämpfe gab es bei der Deutschen Meisterschaft im Kanupolo auf dem Baldeney-See.

     

    Für die Spieler – aber auch für den Verein ein Riesenerfolg. Ein Großteil der Mannschaft spielt bereits seit der Jugend gemeinsam – der bisher größte Erfolg war 2006 zu verzeichnen, als sie als Juniorenmannschaft DEUTSCHER MEISTER wurden.

     

    Bundesweit haben 75 Vereine Kanupolo-Mannschaften gemeldet

    bei der Deutschen Meisterschaft 2010  waren 38 Vereine vertreten

     

    Für die Deutsche Meisterschaft muß man sich qualifizieren, es gibt 4 Leistungsklassen, Radolfzell spielt seit 3 Jahren in der LK2. Bei der Deutschen steigen in der Bundesliga 2 Mannschaften ab und aus der LK 2 entsprechend zwei Mannschaften auf, sofern eine Mannschaft aus der Bundesliga nicht mehr für die neue Saison meldet, steigen auch weitere Teams aus der LK2 auf.

     

    In der Bundesliga spielen aktuell:

    KC Nordwest Berlin

    Meidericher KC

    WSF Liblar

    KC Wetter

    Göttinger PC

    BW Schwalbe Hamburg

    KSV Rothe Mühle Essen

    KG Wanderfalke Essen

    VK Berlin

     

    neu 2011:  WSV Quakenbrück, RSV Hannover  und

    KC Radolfzell 

     

    Unsere Herrenmannschaft: Kay Heißler, Pasqual Schulz, Manuel Heißler, Michael Czejka, Alexander Nobs,
    Ingmar Flaig, Tobias Ehinger, Christian Uhl; auf dem Bild fehlen:  Lukas Keller und  Christian Gabler

     

    Der KC Radolfzell ist im nächsten Jahr, voraussichtlich am 3. Juli, Ausrichter eines Bundesliga-Spieltages.

     

    Es wäre vielleicht auch noch zu erwähnen, dass bei der kürzlich stattgefunden Weltmeisterschaft im Kanupolo in Mailand

    Herren U21                 Weltmeister 

    Damen U21                Vizeweltmeister

    Damen + Herren        Vizeweltmeister    wurden.

     

     

  • 1. Sauerkrautturnier des KCR vom 11. – 12. September 2010

     

    Teilnehmende Mannschaften:

    KC Radolfzell 1: Christoph Straub, Thomas Uhl (Stecke), Felix Schafhäutle, Sibylle Goertz, Dorothea Schäfle und Sandra Müller

    KC Radolfzell 2: Jürgen Schneider, Jochen Flaig, Alexander  Steiner, Verena Schäfle, Monika Flaig und Michaela Gesell

    SG Horb/Lampertheim, KSC Neckarau, KC Villingen, SG Singen/ Villingen/ Freiburg,  SKC Philippsburg, Ulmer Paddler,  SG Tübingen/Stuttgart

     „Die Letzten werden die Ersten sein!“

    Bereits im Februar entwickelte sich bei den Senioren des KCR die Vorstellung und der Wunsch ein Polo-Mixed-Turnier auszurichten, bei dem der Spaß im Vordergrund steht und die Leistungsvoraussetzungen nicht so hoch sind, wie bei unserem großen Poloturnier. Also setzen wir uns alle zusammen und überlegten, wen man einladen könnte und wie wir das Ganze angehen könnten. Bevor überhaupt alle Details klar waren und wir einen ungefähr möglichen Termin für dieses noch ungeborene Turnier hatten, stand der Name des Turniers bereits fest. Unser Clemens Schäfle, bekanntermaßen Koch von Beruf, hörte „Mitte September“ und verband es mit der Zeit der Schlachtplatte – „Sauerkrautturnier“ sollte das neue Turnier heißen. Wer kommt und wie es abläuft war immer noch unklar, als er schon festlegte, dass es am Abend des ersten Turniertages auf jeden Fall  Kassler mit Sauerkraut und Schupfnudeln zum Essen geben wird. Wir waren alle begeistert und die Planung des 1. Sauerkrautturniers nahm seinen Lauf.  Das Motto lautete: „Der Sieger ist nicht der Gewinner“.

    Es meldeten sich 7 Mannschaften an. Wir stellten 2 Mannschaften, somit nahmen an unserem Sauerkrautturnier erstmalig 9 Mannschaften teil. Dadurch, dass wir ein Mixed-Turnier veranstalteten, musste immer mindestens 1 Frau auf dem Spielfeld sein und im Schnitt spielten pro Mannschaft 6 Spieler.  Christoph erstellte einen Spielplan, bei dem  die 9 Mannschaften per Auslosung in 3 Gruppen eingeteilt wurden. Jede Mannschaft in einer Gruppe musste in der Vorrunde gegeneinander spielen, es wurden also 2 Spiele pro Mannschaft in der Vorrunde ausgetragen, 4 Spiele insgesamt. Die Obleutebesprechung war am Samstag um 9 Uhr, so dass alle Mannschaften bereits am Freitag vorher anreisten. Das Turnier selbst startete pünktlich am Samstag um 9.30 Uhr mit dem ersten Spiel, bei dem der SKC Philippsburg gegen den KSC Neckarau spielten, gepfiffen wurde von den Ulmer Paddlern, wobei der KSC Neckarau mit 10:0 gewann. Es wurden pro Spiel 2x10 Minuten gespielt mit einer 3-minütigen Pause. Bereits beim 2. Spiel traf die 1. Mannschaft des KCR auf den KC Villingen und verlor Haus hoch mit 0:8 Toren. Es war ein faires aber anstrengendes Spiel, bei dem unsere Mannschaft noch sehr unrund lief.  Bereits 1 Stunde später trat die 1. Mannschaft erneut gegen die Ulmer Paddler an und verlor wieder mit 0:7 Toren, aber das Spiel lief schon etwas runder, aber die Stärkeren sollten siegen. Um 12 Uhr trat dann erstmalig die 2. Mannschaft des KCR an gegen die SG Singen/Freiburg und konnte immerhin 3 Tore erzielen. Das Spiel ging trotz allem mit 3:7 Toren für die SG aus. Im letzten Vorrundenspiel traf die 2. Mannschaft des KCR auf die SG Horb/Lampertheim und verlor ebenfalls mit 1:6 Toren. Der erste Spieltag endete um 18.30 Uhr nach vielen interessanten Vor- und Zwischenrundenspielen, bei denen sich bereits die Spreu vom Weizen trennte und sich die Spitze herauskristallisierte. Nun wartete ein gemütlicher Abend mit dem berühmten Abendessen – Kassler mit Sauerkraut und Schupfnudeln von Clemens – auf die Spieler und Gäste und bei einem gemütlichen come and sit together am Lagerfeuer klang der 1. Spieltag des 1. Sauerkrautturniers aus.

    Am Sonntag standen noch 2 Zwischenrundenspiele aus, bevor es ins 1. Halbfinale ging, bei dem die SG Horb/Lampertheim auf die Ulmer Paddler traf. Das Halbfinale endete mit 5:0 Toren, gepfiffen wurde von der SG Tübingen/Stuttgart und die SG Horb/Lampertheim kam damit ins Finale. Im 2. Halbfinale traf der KSC Neckarau auf die SG Singen/ Villingen/ Freiburg und endete mit 6:0 Toren, womit der KSC Neckarau ins Finale kam und die SG Singen/Villingen/Freiburg auf den 3. Platz kam. Ein interessantes Spiel war dann das Spiel KC Radolfzell 1 gegen KC Radolfzell 2, bei dem es um die Plätze 7-9 ging, bei dem der KC Radolfzell 1 mit 3:2 Toren als Sieger hervorging, was an der Platzierung aber nicht mehr viel ändern sollte.

    Schlussendlich fand um 14 Uhr das Finale statt, bei dem der KSC Neckarau auf die SG Horb/Lampertheim traf und die SG Horb/Lampertheim mit 3:2 Toren als Sieger des 1. Sauerkrautturniers hervorging. Es war ein tolles und faires Spiel, ein tolles und faires Turnier und 2 tolle und sonnige Tage. So, wie es sich bei einem Heimspiel gehört, wurde die 1. Mannschaft des KCR Letzter. Die 2. Mannschaft belegte den 7. Platz und glänzte mit ein paar mehr Gegentore. Wir hatten alle unseren Spaß, auch wenn es sehr anstrengend war, da die überwiegenden Mannschaften nicht ganz so seniorenlastig und leistungsklassenniedrig aufgestellt waren, wie wir es gerne gehabt hätten, aber alle Spiele blieben fair und alle hatten ihren Spaß. Es war rund um ein gelungenes 1. Sauerkrautturnier, das viel Anklang und Lob fand und einheitlich nach Weiterführung im nächsten Jahr rief.

    Um 14.45 Uhr fand dann die Siegerehrung statt, bei der neben der Mannschaftsurkunde jeder Spieler eine Sauerkrautdose mit Logo erhielt. Als Sieger bekam jeder Spieler der SG Horb/Lampertheim ein T-Shirt, gesponsert vom SEEMAX Radolfzell, mit Logo des Sauerkrautturniers auf dem Rücken, welches für große Begeisterung sorgte. Das einmalige Logo wurde im Mai von Hanjo Ehmann entworfen, wofür wir ihm sehr dankbar sind.

    Highlight bei der Siegerehrung getreu unserem Motto „Der Sieger ist nicht der Gewinner“ war die Auslosung des Geschenkkorbes, der von Karin Vögele gesponsert wurde.  Tja, was soll man sagen, es hieß schon immer „die Letzten werden die Ersten sein“ und so sollte es auch hier sein. Der Geschenkkorb ging an die 1. Mannschaft des KC Radolfzell, die den 9. und somit letzten Platz bei dem Turnier belegte. Eine vom Intersport Schweizer Singen gesponserte Sporttasche von Jako, die unter allen Helfern des Turniers ausgelost wurde, ging an Clemens Schäfle, der dank seines großen Engagements und Einsatzes den Preis verdiente. Auch an alle andern Helfer, vor allem auch den Herren, die uns pfeif-technisch eine große Hilfe waren, vielen Dank!

    Die Resonanz des 1. Sauerkrautturniers war durchweg super und ein Weiterführen dieses Turniers wurde von allen gewünscht, womit man bereits im September 2011 wieder rechnen kann, denn egal wie, „dabei sein ist alles“!

    Das 1. Sauerkrautturnier war vorüber, die externen Mannschaften reisten wieder ab und wir räumten  alles wieder auf. Das Turnier war durchweg gelungen und wir können alle stolz sein auf unser 1. selbst organisiertes und ausgetragenes Turnier. Der Tag endete mit einem gemütlichen Zusammensitzen, bei dem die Sektflasche gleich aus dem Geschenkkorb geköpft wurde, so warm wie er war, und der Rest des Geschenkkorbes wurde gerecht unter allen Spielern aufgeteilt, sogar die 2. Mannschaft wurde daran beteiligt, denn schlussendlich sind wir doch eine große Mannschaft!

    Danke an alle!

  • Beim größten Turnier der Welt, dem Deutschlandcup in Essen auf dem Baldeneysee konnten die Radolfzeller Kanuten ihre Erfolgsserie im Kanupolo fortsetzen.

    Der Deutschlandcup wird an 3 Tagen über Pfingsten auf 7 Spielfeldern in 9 Klassen und in über 400 Spielen der Deutschlandcupsieger ausgespielt.

    Die Radolfzeller Herren, unter ihrem Kapitän Christian Uhl, wurden in der Leistungsklasse 2 Zweiter. Sie unterlagen denkbar knapp im Finale erst im Penaltiwerfen mit 6:7. In der Vor- und Zwischenrunde haben die Kanupolospieler alle Spiele gewonnen.

    Unsere Junioren (17/18 jährige) erreichten bei dem international stark besetzten Feld den 3. Platz. Gegen den späteren Sieger aus Berlin konnte in der Vorrunde sogar ein Unentschieden erzielt werden.

    Die Jugend (15/16 Jährige), die als SG Süd an den Start gegangen ist, erreichte einen guten 6. Platz von 16 Mannschaften.

    Durch die Erfolge kann mit einer interessanten Deutschen Meisterschaft vom 19.-22. August gerechnet werden, da neben vielen internationalen Teams auch die starken Mannschaften aus Deutschland teilgenommen haben.

    Sieger bei den Nationalmannschaften wurde Deutschland durch ein „Golden Goal“ in der Verlängerung gegen Holland.

    Der Kanu-Club Radolfzell lädt zu seinem Turnier am 26. und 27. Juni herzlich ein. Weiterhin wird im Rahmen der Feiern zum 75.-jährigen Jubiläum am Sonntag, den 25.7. ein Kanupolospiel zu sehen sein. Anschließend besteht die Möglichkeit diesen Sport selber auszuprobieren.

  • Am vergangenen Wochenende waren 33 Mannschaften von 17 Vereinen aus drei Nationen auf dem Altrhein-Arm beim Bootshaus in Philippsburg angetreten, um in insgesamt 76 Wettkämpfen die besten Kanupolospieler zu ermitteln. Gekämpft wurde in fünf Kategorien: Schüler, Jugend, Damen, Herren LK II und Herren LK III.

    Die Jugend des Kanuclub Radolfzell startete in zwei Spielergemeinschaften SG Süd und belegte gute Plätze im Mittelfeld. Auch die Junioren belegten in einer äußerst starken Gruppe mit 9 Mannschaften den 5. Platz. Zwei Spielerinnen aus Radolfzell spielen im sehr jungen Team Philippsburg – und waren nach spannenden Spielen hinter den routinierten Damenmannschaften des KG Wanderfalke Essen und KP Prag mit dem 3. Platz zufrieden.

    Die Herrenmannschaft, die seit 2007 in der LK II spielt – das ist zu vergleichen mit der 2. Bundesliga - , konnte sich bei den Ausscheidungsspielen mit 3 gewonnenen und einem unentschiedenen Spiel souverän für das Finale qualifizieren.

    Bei strömendem Regen ging es dann zur Sache – KC Radolfzell gegen Wanderfalke Essen. Die Radolfzeller starteten unsicher und lagen vor der Halbzeit-Pause mit 3:0 Toren zurück. Aber dann klappte wieder alles – und letztendlich konnten sie der Mannschaft aus Essen den schon sicher geglaubten Sieg doch noch entreißen. Das Publikum war begeistert.

    Ein sehr guter Auftakt ins KCR-Jubiläums-Jahr. Der Verein feiert dieses Jahr Ende Juli sein 75-jähriges Bestehen. Und was ist eine bessere Bilanz als eine aktive, kameradschaftliche und erfolgreiche Jugend.