Die Erwartungen waren groß – und wurden bei weitem übertroffen. Schottland mit allen Sinnen , das waren fantastische Bilder von den Kajak-Touren von Rita und Guido von den Regionen Oban & Loch Linnhe, Isle of Mull & Iona und einem Highland Meeting bei Blair Atholl. Zu den Bildern gab es immer die passende Info und so manche Anekdote, so dass schon bald die Reiselust der Schottlandfans geweckt wurde.

Gülcin und Muharrem zeigten einmal mehr, dass sie die internationale Küche beherrschen und verwöhnten mit „schottischem Lamm an grünen Bohnen".

Wer bisher noch nicht die passende Kleidung an hatte konnte zusehen, wie aus 7,50 m karriertem Stoff ein Highland-Kilt gefaltet wurde, der dem anschließenden Feuerwerk an Tänzen und Whiskyproben standhielt.

In rasantem Wechsel folgten nach Sheena´s Saunter „ Round the Room" , die Tänze „Swedish Masquerade" mit Walzer und Polka Einlagen , „Good Hearted Glasgow" und „Highland Fair." Die zum Glück gut trainierten Kanuten tanzten unermüdlich und nur selten kam es vor, dass der eine oder andere seinen Partner im wilden Reigen verlor. Dank der souverän gekonnten Anleitung von Guido und Rita fanden jedoch alle Paare wieder zusammen.

Zur Stärkung wurden zwischen den körperlichen Einsätzen immer wieder die Gläser gefüllt und nach einem fröhlichen „Slainte mhath" ( sprich slondsche va ) fünf edle Single Malts verkostet. Das durchweg fachkundige und durstige Publikum konnte nahezu mühelos den Erläuterungen folgen und bald schon wurden Noten vom Sherry- und Portweinfass, blumig frische und elegant feine Aromen unterschieden. . Exotische Früchte, rauchig zarte Spuren von Eiche und Torf bis hin zum intensiv prickelnden Anflug einer frischen Brise mit Ingwer und Meersalz an Kiwi.

 

Für alle die um Hausaufgaben gebeten haben hier noch die verkosteten Whiskys.

Region Speyside: Glennfiddich und Cragganmore

Insel Islay: Bowmore Enigma und Bruichladdich Organic Scottisch Barley

Insel Mull: Ledaig.

Es ist ein langer Weg zum Whisky-Experten – und es ist eine schöne Zeit dahin.

 

Herzlichen dank an die Gastgeber Rita und Guido und an alle ,die mit guter Laune und Spass an den Sinnesfreuden teilgenommen haben. Wer Lust auf mehr schottische Tänze hat, sollte sich unbedingt die Flyer am schwarzen Brett anschauen und sich ein Probetraining oder einen Open Workshop nicht entgehen lassen.

 

 

Liebe Mitglieder,

liebe Paddlerinnen und Paddler,

 

das Jahr 2014 geht zur Neige – Zeit für einen Blick nach vorn.

Gemeinsam werden wir wie in den Vorjahren ein für alle interessantes Vereinsprogramm 2015 zusammenstellen und uns den vielfältigen Herausforderungen stellen.

Nächstes Jahr stehen turnusmäßig Wahlen an und wir hoffen, dass wir die zu verteilenden Aufgaben wieder mit einer Mischung aus erfahrenen und motivierten Mitgliedern in Angriff nehmen können.

Ich selbst habe nach gesundheitlichen Problemen beschlossen nicht mehr als 1. Vorstand zu kandidieren. Ebenso sind für die Bereiche des Wanderwarts, des Sportwarts sowie des 2. Bootshauswarts und des 2. Platzwarts noch keine Nachfolger gefunden.

Wenn ihr Freude an einer verantwortungsvollen Aufgabe im Verein habt würde ich mich freuen,  zusammen mit den verbleibenden Vorständen, neue Mitglieder in dieser Runde aufzunehmen zu können.

Ich wünsche euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

  

Im Namen der gesamten Vorstandschaft

Norbert Nobs

1. Vorstand

Fünf KCR-ler sind heute bei der BKR-Eisfahrt mitgepaddelt. Gegen 10.45 Uhr starteten wir in Konstanz zusammen mit GESCHÄTZTEN weiteren 150 bis 190 PaddlerInnen. Die Eckdaten: Ruhiges Wasser, Nebel, wohin das Auge schaut und jede Menge Kajaks, Canadier, ein Drachenboot und ein Stand-Up-Paddler - viele davon bei unserer Pause auf der Reichenau zu sehen. Beim abschließenden Essen in Iznang haben wir Christa, Helmut und Erich getroffen. Herzlichen Dank an Erich, Norbert und Günter, die am Tag vorher unsere Boote nach Konstanz transportiert haben.

 

Am Sonntag, 19. Oktober hatten sich bei herrlichstem Herbstwetter 22 Kanuten eingefunden, um die Saison abzuschließen. Nach dem drei-fachen Schiff ahoi durch den 2. Vorsitzenden Jürgen Schneider startete die Gruppe, bestehend aus einem Großkanadier, 3 Stand-Up-Paddlern und einigen Einer- und Zweier-Kanus Richtung Aachmündung. Sehr erfreulich, dass auch einige Neumitglieder dabei waren. Nach einem Zwischenstopp beim Kanu-Club Singen ging dann die Fahrt über den See zurück, wo Anne und Katharina mit ihren treuen Helfern einen Cocktail für Alle vorbereitet hatten. Nach einem herzlichen Dankeschön vom 2. Vorstand gab’s dann noch traditionell vom Festwart Günter Schweitzer mit Liebe gegrillte Würste – und somit ist die aktive Sommer-Saison 2014 beendet. Im Jahresprogramm kommt jetzt noch die Herbstversammlung mit einem Fotovortrag unserer Vereinsmitglieder Rita + Guido über ihren Paddel-Urlaub in Schottland – sowie die Eisfahrt des BKR am Sonntag, 23. November.

15 interessierte Wassersportler nutzten am Wochenende die Chance, an einem Stand-Up-Paddelkurs teilzunehmen. Die Boards wurden vom Kanu-Verband Baden-Württemberg angeschafft und können von den Mitglieds-Vereinen gemietet werden. Christoph Straub, der sich schon frühzeitig für diese moderne Art der Fortbewegung interessierte, hat dann auch die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung am KCR übernommen.

SUP kommt aus dem englischen und steht für "Stand Up Paddling", was soviel heisst wie "im Stehen paddeln". Stand Up Paddling geht ursprünglich auf polynesische Fischer zurück, die sich in ihren Kanus stehend vor Tahiti auf dem Meer fortbewegten. Die SUP Boards ähneln normalen Surfbrettern, haben allerdings kein Segel und werden durch ein langes Stechpaddel mit Muskelkraft vorwärts bewegt und gesteuert.
Stand-up-Paddling (SUP) ist ein ganzheitliches Training und schult, erfordert und fördert das Gleichgewichtsgefühl, Koordination und ganzen Körpereinsatz.

Das wurde geboten:
I.Theorieteil - Einweisung
a) Grundlagen SUP
    Welche unterschiedlichen Boards gibt es und für was werden sie eingesetzt.
    Welche Paddel gibt es?
    Worauf muss geachtet werden, wenn ich mich für SUP interessiere.
b) Pflege und Wartung
c) Wie bewege ich mich auf dem SUP

II.Praxistest mit 5 unterschiedlichen SUP's vom Allroundboard bis zum Raceboard
a) Grundlagen des SUP-Paddeln/Praxis-Übungen an Land und anschließend auf dem Wasser.
b) Test der unterschiedlichen Boards

Am Sonntag gab es dann noch für Interessierte eine Fahrt auf der Aach.

Die Anwesenden waren begeistert. Vielleicht gibt es ja nächstes Jahr eine Wiederholung – und dann hoffentlich bei sommerlichem Wetter.