Ein alter Brauch so sagt man hier: „Wer Sorgen hat trinkt Rothaus Bier!“

 Da wir jahrein, jahraus diesem edlen Gerstensaft zugetan waren, war es an der Zeit den Herkunftsort dieses wohlschmeckenden Getränkes aufzusuchen. Die Patrizierfamilie Roth hätte sicherlich schon im Jahre 1340 ihre helle Freude an der illustren Gesellschaft gehabt, die sich frohgelaunt auf die Bierreise machte. Es war die Vorstandschaft vom Kanuclub Radolfzell, die sich mit einem kräftigen „Ahoi“ Richtung Schwarzwald bewegte.

Vor den imposanten, malerischen Brauereigebäuden empfing die neugierige Gruppe eine sympathischen Dame, -schöner noch als das Brauerei-Logo! Die Geheimnisse der Brauereikunst und die Struktur des Unternehmens wurden nun offengelegt.

Riesige Behälter säumten den Besichtigungsweg. Ehrfürchtig wurden die überdimensionalen Kupferkessel bestaunt. Das waren die blankgeputzten Spiegel der Brauerei. Ein Sinnbild der Reinheit des Bieres (und manches Vorstandsmitglied wünschte sich diesen Ordnungssinn und diese Reinheit und Sauberkeit in die heimischen Bootshallen). Heiße Würste und goldener Gerstensaft (ein Schluck Schwarzwald ) war der krönende Abschluss dieser beeindruckenden, lehrreichen Begehung. Ein Besuch der sich gelohnt hat! Anstatt „Ahoi“ hieß es nun „Prost!".

Bilder: Norbert Nobs

Einen großen Hunger brachten die Kanuten des KCR von der Tour nach Gundholzen und um die Liebesinsel zurück.

Auf dem Hinweg zum Teil kräftiger Gegenwind und Wellen brachten die Paddler auch bei den nicht gerade sommerlichen Temperaturen ganz schön ins Schwitzen. Die Mühe wurde belohnt vom Grillmeister Günter Schweitzer, der für jeden eine heisse Wurst bereit hielt. Wanderwart Pirmin Kenner freute sich über die 22 tapferen Teilnehmer und verprach auch für die nächste Saison ein paar tolle Wanderziele.


Bilder von Norbert Nobs:

Einen tollen dritten Platz bei den Deutschen Kanupolo-Meisterschaften in Essen auf dem Baldeneysee erreichten am Wochenende die Radolfzeller Kanuten. Nach acht Siegen , einem Unentschieden und nur einer Niederlage verpassten die Radolfzeller nur knapp den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Die junge Truppe, die dieses Jahr mit einigen eigenen Nachwuchsspielern aus dem Juniorenbereich angereist war, begeisterte während der vier Turniertage die mitgereisten Fans und das Fachpublikum mit einer souveränen Leistung in der Hin- und Rückrunde. Ausgerechnet im Halbfinale war es die fehlende Routine, die  den  Einzug ins Finale verhinderte. Den späteren Sieger des Turniers hatten die Radolfzeller in der Rückrunde schon mit 6:0 Toren deutlich geschlagen. Insgesamt aber eine tolle Leistung und Ansporn für das Team für die nächste Saison.

Dorothea Schäfle, die in der Mannschaft des SKC Philippsburg Damen LK2 spielt, konnte einen hervorragenden 3. Platz erreichen - Pasqual Schulz, der beim KC Wetter in der 1. Bundesliga spielt, wurde mit seiner Mannschaft 7.

Torwandschießen, Kanadierrennen, Entenjagd und Wasserbomben entschärfen – das waren die Aufgaben, die sich das Organisationsteam dieses Jahr für die Kanuten  ausgedacht haben.  Dazu war natürlich Treffsicherheit, Kraft und Teamgeist gefordert. Das schnellste 5er Team waren Thomas Uhl, Roman Binnig, Lukas Stefen, Peter Göbel und Vroni  Nobs.  Bei strahlendem Sonnenschein waren alle Teilnehmer und Zuschauer begeistert.

Bilder von Jutta Schäfle:

Ein wunderschöner Sommertag lockte wieder Hunderte von Zuschauern und Wettkämpfer auf das Gelände des Kanuclubs Radolfzell.  19 Teams waren angetreten zum Gaudi-Rennen der Großkanadier.

In zwei spannenden Läufen kämpften Aufschneider gegen Messerhelden und  Nervensägen. Schläfer gegen außer Rand und Band geratene Schlafkappen und Schlafmützen. Zeller Hühner gegen entfesselte Proseccolerchen. Narrenrat gegen Garde. Die Seeleuchten der Klepperle zeigten den Franko-Kanadiern ihre Heckleuten und die Lehrer vom Friedrich-Hecker-Gymnasium hatten alle Mühe gegen den Charme eines Gaudi-Arabischen Harems standzuhalten. Die beste Show boten wieder einmal die  Schalke-Freunde-Blau-Weiß Bodensee  mit einer tollen Stunteinlage und die mit Sambaklängen auftanzenden Bananen der Mettnau Joule Junkies.  Den Ehrenpreis für die längste zurückgelegte Strecke erfuhren sich die sonst so ortskundigen Immobilienfreude von Erich Manz.

Alle Akteure gaben ihr Bestes. Sieger bei den Herren wurden die Narrengarde,  bei den Damen  die Gracien Gaudi-Arabiens und als Mixedteam die Gesamtschnellsten Volleyballer aus Stahringen.

Bis in die späte Nacht glänzte der See im Widerschein der Seeleuchten, die ihren Sieg als originellstes Team zZusammen mit den Gästen, Wettkämpfern und einem rundum zufriedenen Organisator Holger Goertz bei  Musik und Wein ausklingen ließen.


Bilder von Jutta Schäfle: